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Bayern barrierefrei

Ein Tag im Leben von … Familie D.

München, August 2015. Das Kind im Buggy: müüüüde. Die Treppe: lang und steil. Lift? Fehlanzeige. Haben Sie die Szene vor Augen? Prima. Dann multiplizieren Sie sie mit vier. Das Ehepaar D. aus München hat vier Kinder – und freut sich, dass Barrierefreiheit immer öfter zum Thema wird.

Auf einen Blick

Ein besonderes „Familienfoto“: Zwei Füße von Erwachsenen, drei von kleinen Kindern und zwei von einem Kuscheltier.

Familie D.

Das Ehepaar D. lebt mit seinen vier Kindern in München. Die Kinder sind zwischen drei Monaten und sechs Jahren alt. Oft ist die Familie mit dem Doppelkinderwagen samt Rollbrett unterwegs. „Ich stoße jeden Tag auf Barrieren, aber auch auf richtig gute Lösungen“, sagt Frau D. „Ich finde, unser Viertel, Neuhausen, ist schon ziemlich familienfreundlich.“

Meine Meinung ...

„`Barrierefrei´ bedeutet für mich, dass ich, ohne allzu große Mühen die normalen Dinge des Alltags – auch mit einem `breiteren Gefährt´ – meistern kann. Es muss gar nicht jedes Geschäft für Kinder ausgerichtet und geeignet sein, aber der Supermarkt, die Apotheke und der Bäcker sollten zumindest für alle leicht zugänglich sein.“

Frau D.

Kommen Sie mit!

8:40 Uhr

Ein Doppelkinderwagen steht auf einem Bürgersteig. Ein parkendes Auto versperrt den Weg.

„Morgens schnell zur Kita? Das klappt selten. Ab dem ersten Gehwegparker ist Slalomlauf angesagt. Auf der Fahrbahn kommen wir ein paar Meter gut voran (ist aber natürlich kein Vorbild für die Kinder). Bis ein Auto naht und wir zwischen den Parkern keine Lücke finden, um uns auf den Gehweg zu retten …“

14:20 Uhr

Doppelkinderwagen vor dem Eingang zu einem Geschäft.

„Nach der Kita geht’s zum Einkaufen. In diesem Laden hat unser überbreiter Schwertransporter freie Fahrt! Manche Geschäfte haben sich schon vorbildlich auf Familien eingestellt. Diese Tür ist breit und öffnet sich automatisch.“

14:25 Uhr

Ein Doppelkinderwagen bleibt in einem Geschäft zwischen einem Regal und einem Aufsteller stecken.

„Klar, Läden wollen möglichst viel Ware präsentieren. Aber wenn Eltern mit Kinderwagen nicht durchkommen, können sie all die tollen Produkte nicht kaufen.“

15:15 Uhr

Ein Doppelkinderwagen vor zwei Stufen, die zu einer Ladentür führen. Auf dem Rollbrett des Wagens steht ein kleines Mädchen.

„Mit einem normalen Kinderwagen kann man schon mal zwei, drei Stufen überwinden. Und eine schmale Tür ist meist auch kein Problem. Den vollbepackten Doppelkinderwagen müssen wir dagegen draußen stehen lassen. Ein gutes Gefühl haben wir dabei selten.“

15:35 Uhr

 Ein Kinderwagen steht vor einer Spielecke mit Wickeltisch.

„Barrierefrei trifft familienfreundlich: In diesem Geschäft mit Spielecke und Wickeltisch fühlen wir uns als Familie willkommen. Sogar unseren XXL-Kinderwagen können wir hier gut abstellen. Auch das Café in der Nachbarschaft ist für den Wickelalarm gerüstet.“

16:05Uhr

Eingang zu einer Apotheke mit breiter, automatischer Tür. Neben der Tür steht ein Kinderkarussell.

„Ob ältere Leute, Menschen mit Gehbehinderung oder Familien: Alle müssen mal in die Apotheke und freuen sich über diesen ebenerdigen Zugang mit breiter, automatischer Tür. NOCH besser ist nur das Karussell davor!“

Ein Doppelkinderwagen steht auf einem Bürgersteig. Ein parkendes Auto versperrt den Weg.

„Morgens schnell zur Kita? Das klappt selten. Ab dem ersten Gehwegparker ist Slalomlauf angesagt. Auf der Fahrbahn kommen wir ein paar Meter gut voran (ist aber natürlich kein Vorbild für die Kinder). Bis ein Auto naht und wir zwischen den Parkern keine Lücke finden, um uns auf den Gehweg zu retten …“

Doppelkinderwagen vor dem Eingang zu einem Geschäft.

Doppelkinderwagen vor dem Eingang zu einem Geschäft. „Nach der Kita geht’s zum Einkaufen. In diesem Laden hat unser überbreiter Schwertransporter freie Fahrt! Manche Geschäfte haben sich schon vorbildlich auf Familien eingestellt. Diese Tür ist breit und öffnet sich automatisch.“

Ein Doppelkinderwagen bleibt in einem Geschäft zwischen einem Regal und einem Aufsteller stecken.

„Klar, Läden wollen möglichst viel Ware präsentieren. Aber wenn Eltern mit Kinderwagen nicht durchkommen, können sie all die tollen Produkte nicht kaufen.“

Ein Doppelkinderwagen vor zwei Stufen, die zu einer Ladentür führen. Auf dem Rollbrett des Wagens steht ein kleines Mädchen.

„Mit einem normalen Kinderwagen kann man schon mal zwei, drei Stufen überwinden. Und eine schmale Tür ist meist auch kein Problem. Den vollbepackten Doppelkinderwagen müssen wir dagegen draußen stehen lassen. Ein gutes Gefühl haben wir dabei selten.“

Ein Kinderwagen steht vor einer Spielecke mit Wickeltisch.

Ein Kinderwagen steht vor einer Spielecke mit Wickeltisch. „Barrierefrei trifft familienfreundlich: In diesem Geschäft mit Spielecke und Wickeltisch fühlen wir uns als Familie willkommen. Sogar unseren XXL-Kinderwagen können wir hier gut abstellen. Auch das Café in der Nachbarschaft ist für den Wickelalarm gerüstet.“

Eingang zu einer Apotheke mit breiter, automatischer Tür. Neben der Tür steht ein Kinderkarussell.

Eingang zu einer Apotheke mit breiter, automatischer Tür. Neben der Tür steht ein Kinderkarussell. „Ob ältere Leute, Menschen mit Gehbehinderung oder Familien: Alle müssen mal in die Apotheke und freuen sich über diesen ebenerdigen Zugang mit breiter, automatischer Tür. NOCH besser ist nur das Karussell davor ;-)“

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