Hauptinhalt

Bayern barrierefrei

Barrieren abbauen für Menschen mit Hörbehinderung

Gehörlosenverband München und Umland erhält Signet `Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!´

München, 08. März 2016

Bayern soll barrierefrei werden – das ist das erklärte Ziel der Staatsregierung. Dabei geht es nicht nur um die Beseitigung von Stufen oder Bordsteinkanten. Menschen mit Hörbehinderung haben zum Beispiel ganz eigene Bedürfnisse: eine Türklingel, die ein optisches Signal aussendet, ein Lift, der die Stockwerke schriftlich anzeigt, ein Telefon, das nicht nur klingelt, sondern auch leuchtet. Der Gehörlosenverband München und Umland hat sich auf diese Bedürfnisse vorbildlich eingestellt und bietet Menschen mit Hörbehinderung eine Umgebung, die ganz auf sie zugeschnitten ist. Der Verband hat aber auch darauf geachtet, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkung auf keine Hindernisse stoßen und alle Mitarbeiter für das Thema Barrierefreiheit sensibilisiert sind. Der Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums, Ministerialdirektor Michael Höhenberger, und der Vorsitzende des Landtagsausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration der CSU-Fraktion, MdL Joachim Unterländer, haben deshalb heute das Signet: `Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!´ an den Gehörlosenverband München und Umland übergeben. Dabei betonte Höhenberger: „Die Staatsregierung investiert viel Geld in den Abbau von Barrieren – allein in diesem Doppelhaushalt 221 Millionen Euro. Wir brauchen aber auch starke Partner, die sich konkret und nachhaltig für Barrierefreiheit in Bayern engagieren. Wir freuen uns, dass der Gehörlosenverband München und Oberbayern ein solch starker Partner für uns ist. Unterländer ergänzte: „Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, Barrieren aus Beton abzubauen. Barrieren können in vielen unterschiedlichen Bereichen auftreten. Wir müssen diese daher behindertenspezifisch angehen. Hierfür dient die Umsetzung des Gehörlosenverbandes München und Umland als Vorbild. Der Verband leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung.“

Gruppenfoto: Übergabe des Signets „Bayern barrierefrei“.

Michael Höhenberger, Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums (rechts), überreicht das Signet „Bayern barrierefrei“ an Geschäftsführerin Cornelia von Pappenheim (2. v. l.) und Helen Wollstein-Gouba, Persönliche Referentin. Links im Bild: Joachim Unterländer, Vorsitzender des sozialpolitischen Ausschusses des Bayerischen Landtags.

Bildnachweis: Nikolaus Schäffler/Bayerisches Sozialministerium

Zum Herausgeber der Pressemitteilung:

Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Philipp Späth
Pressesprecher/Leiter Pressestelle
Winzererstraße 9, 80797 München
E-Mail: presse@stmas.bayern.de
Telefon: 089 1261-1477, Telefax: 089 1261-2078