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Mehr `Toiletten für alle´ in Bayern

Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger: „Wir wollen, dass auch mehrfach behinderte Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können – deshalb brauchen wir `Toiletten für alle´!“

München, 12. Mai 2016

Schwer kranke, pflegebedürftige und Menschen mit mehrfachen Behinderungen müssen oft innerhalb ihrer Einrichtungen oder Wohnungen bleiben. Der Grund: Es gibt keine geeigneten Toiletten für sie, auf denen sie versorgt werden könnten. Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger setzt sich für eine Verbesserung dieser Situation ein: „Es gibt spezielle Toiletten für Menschen mit schweren Behinderungen, die mit Liftern und Liegen ausgestattet sind. Von diesen Toiletten existieren in ganz Bayern genau sieben. Unser Ziel muss es sein, dass sich diese Zahl möglichst schnell erhöht.“

Deshalb unterstützt die Staatsregierung die Stiftung Leben pur mit einer Förderung von knapp 40.000 Euro. Die Stiftung setzt sich für den Bau weiterer `Toiletten für alle´ ein. „Menschen mit schweren oder mehrfachen Behinderungen haben genauso wie alle anderen ein Recht darauf, ihre Leben ohne Ausgrenzung zu gestalten. Nur wenn wir das erreichen, sind wir auf dem richtigen Weg zu einer inklusiven Gesellschaft“, so Hintersberger.

Die siebte `Toilette für alle´ in Bayern steht kurz vor der Vollendung. Sie befindet sich im Erdgeschoss des Ministeriums. Der vor dem Ministerium aufgestellte Container mit einer `Toilette für alle´ wird in diesem Jahr bei diversen größeren Festivals und Volksfesten zum Einsatz kommen.

„Toiletten für alle“: zum Report

Gruppenfoto: Übergabe des Förderbescheids.

Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger (rechts) zusammen mit Hans Schöbel und Nicola Maier-Michalitsch von der Stiftung Leben pur.

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Bildnachweis: Nikolaus Schäffler/Bayerisches Sozialministerium

Zum Herausgeber der Pressemitteilung:

Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Philipp Späth
Pressesprecher/Leiter Pressestelle
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