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Bayern barrierefrei

Hightech ohne Barrieren

Signet „Bayern barrierefrei“ für die Technische Hochschule Ingolstadt (THI)

Gruppenbild: Übergabe des Signets „Bayern barrierefrei“.

Ingolstadt, September 2021

Sie ist noch jung und zeichnet sich doch schon aus durch herausragende praxisbezogene Lehre und Forschungsstärke. Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 durchlief die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) eine rasante Entwicklung. Aktuell bietet sie den rund 6.000 Studierenden über 60 Studiengänge an den fünf Fakultäten Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und THI Business School.

Die THI kann aber nicht nur Wissenschaft und Hightech, sondern auch Barrierefreiheit. Sie setzt dabei Maßstäbe in der baulichen Barrierefreiheit. So sind alle Hörsaalgebäude barrierefrei zugänglich, ebenso die Mensa, die Cafeteria und die Bibliothek. Plätze für Menschen mit Rollstuhl gibt es in den Hörsälen mit aufsteigendem Gestühl. Auf dem gesamten Campus gibt es barrierefreie Toiletten. Behindertenparkplätze befinden sich in der Tiefgarage und auf dem Parkplatz Nord. Einige Hörsäle sind mit induktiver Hörschleife ausgestattet. Die THI engagiert sich aber auch über den baulichen Bereich hinaus für die Barrierefreiheit. Der Internetauftritt der THI wird gerade barrierefrei umgebaut und Dokumente werden barrierefrei gestaltet. Die Hochschule hat sich dazu professionelle Unterstützung von einem IT-Consultant geholt, der selbst von Geburt an blind ist und bestmöglich beraten kann. An der THI gibt es zudem zwei auf künstliche Intelligenz (KI) gestützte Forschungsprojekte, von denen auch Studierende mit Behinderung profitieren. Beide Projekte erleichtern den Zugang zu Material für alle und eröffnen damit Bildungschancen.

Sozialministerin Carolina Trautner (untere Reihe, Mitte) übergab dafür gemeinsam mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (obere Reihe, rechts) das Signet „Bayern barrierefrei“ an den Präsidenten der THI, Prof. Dr. Walter Schober. Mit dabei (unten v. l.): Renate Landfried und Karin Nerb von der Schwerbehindertenvertretung der THI, Gerhard Eberl, Leiter Technik und Gebäude an der THI, Prof. Dr. Markus Goldbrunner, Beauftragter für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der THI, sowie (oben v. l.) Johanna Weidlich, Simon Völkl und Viktoriya Syedyenkova von der Studierendenvertretung.

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