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Bayern barrierefrei

Horst Seehofer: Barrierefreiheit als Gemeinschaftsaktion (Video)

München, April 2017. Für reichlich Gesprächsstoff sorgte Ministerpräsident Horst Seehofer im November 2013, als er in seiner Regierungserklärung die Initiative „Bayern barrierefrei 2023“ startete. Im Frühjahr 2017 bekräftigte er seine Haltung und erläuterte das weitere Vorgehen. „Barrierefreiheit ist mir ein Herzensanliegen“, sagte er im Video-Statement.

Bildschirmfoto: Ministerpräsident Horst Seehofer spricht in einem Video.

Über Horst Seehofer

Porträtfoto: Ministerpräsident Horst Seehofer.

Horst Seehofer ist seit 2008 Bayerischer Ministerpräsident. 2013 startete er das Programm „Bayern barrierefrei 2023“.

Meine Meinung

„Wenn man sich solche Ziele nicht setzt, dann wird man die Barrierefreiheit in vollständiger Form nicht erreichen.“

Abbau von Barrieren als Gemeinschaftsaktion: Video

Bayern habe bereits viel Geld in den Abbau von Barrieren investiert, betont Seehofer in dem Video. Doch nicht nur der Freistaat sei gefordert, sondern auch alle anderen Akteure, von den Kommunen über die Deutsche Bahn bis zu den privaten Bauherren. Ausdrücklich nennt Seehofer den Abbau von Barrieren „ein Herzensanliegen“. Gelingen könne es als Gemeinschaftsaktion. Zum gemeinschaftlichen Handeln ruft der Ministerpräsident im Video mit Nachdruck auf: „Man muss sich solche ehrgeizigen Ziele setzen – und dann nicht ständig darüber lamentieren, ob dies ein realistisches oder ein illusionäres Ziel ist. Sondern man muss sich auf den Weg machen, damit wir das Ziel erreichen.“

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Über das Programm „Bayern barrierefrei“

Im Rahmen des Programms „Bayern barrierefrei“ hat die Staatsregierung mehrere grundlegende Handlungsfelder definiert: Mobilität (Busse und Bahnhöfe), Bildung (Kindertageseinrichtungen und Schulen), öffentlich zugängliche staatliche Gebäude, Information und Kommunikation, Fortbildung der Beschäftigten im staatlichen Bereich sowie Gesundheit. Hier wird der Freistaat selbst aktiv, rüstet z. B. eigene Gebäude um, gestaltet Websites barrierefrei und sensibilisiert seine Beschäftigten für die Belange der Barrierefreiheit; außerdem unterstützt er Maßnahmen z. B. auf kommunaler Ebene finanziell.

Mehr Infos: das Programm „Bayern barrierefrei“

Bereits seit den 80er-Jahren fördert das Bayerische Sozialministerium die Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer. Früher war sie Anlaufstelle zu allen Fragen rund um Planung und Bau. Als Partnerin des Programms „Bayern barrierefrei“ hat sie ihr Angebot inzwischen auf alle Lebensbereiche verbreitert. An 18 Standorten bayernweit gibt es inzwischen die kostenlose Erstberatung für alle, die Barrieren abbauen wollen.

Mehr Infos: die Beratungsstelle Barrierefreiheit

Die Informationskampagne „Bayern barrierefrei“ begleitet die Aktivitäten und schafft Aufmerksamkeit. Sie soll die Menschen in Bayern über Barrierefreiheit informieren – und möglichst viele Akteure für den Abbau von Barrieren gewinnen! Diese Bewusstseinsbildung schreibt die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ausdrücklich als Ziel fest.