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Bayern barrierefrei

Sozialministerin Kerstin Schreyer: Barrierefreiheit ist eine Aufgabe für alle!

München, August 2018. Was hat Barrierefreiheit mit Inklusion zu tun? In welchen Bereichen unseres Lebens müssen Barrieren abgebaut werden? Und an welchen Barrieren sollten wir zuallererst und besonders hartnäckig rütteln? Kurz nach ihrer Amtseinführung setzte Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer im Sommer 2018 ihre Zielmarken für ein barrierefreies Bayern. In ihrer Video-Botschaft beschreibt sie Barrierefreiheit als Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. Schreyers Aufruf: Wir müssen die Vielfalt der Menschen wahrnehmen und eine Umwelt gestalten, die dieser Vielfalt gerecht wird.

Bildschirmfoto: Sozialministerin Kerstin Schreyer im Video-Statement.

Über Kerstin Schreyer

Porträtfoto: Kerstin Schreyer.

Kerstin Schreyer ist seit März 2018 Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales. Zuvor war sie Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung.

Meine Meinung

„Barrierefreiheit bedeutet für mich: Wir bauen die Barrieren in den Köpfen ab, damit wir anders denken und die Vielfalt der Menschen begreifen.“

Video: Barrierefreiheit ist eine Aufgabe für alle!

Beim Abbau von Barrieren sind Akteure in allen Lebensbereichen gefordert: „Wenn wir Inklusion ernst nehmen, dann muss es für jeden Menschen möglich sein, jedes Ziel zu erreichen – egal, ob er eine Behinderung hat oder nicht“, unterstreicht Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer in ihrer Video-Botschaft. Barrierefreiheit sei der erste große Schritt auf dem Weg zur Inklusion. Besonders wichtig sei dabei, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Das bedeutet für die Sozialministerin: „Anders denken und die Vielfalt der Menschen begreifen.“

Sehen Sie hier das Video in Gebärdensprache mit Untertiteln:

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Eine Version mit Audioeinführung finden Sie auf unserem YouTube-Kanal:

Zum Video: Sozialministerin Kerstin Schreyer zu „Bayern barrierefrei“ mit Audiodeskription

Über das Programm „Bayern barrierefrei“

Im Rahmen des Programms „Bayern barrierefrei“ hat die Staatsregierung mehrere grundlegende Handlungsfelder definiert: Mobilität (Busse, Züge und Bahnhöfe), Bildung (Kindertageseinrichtungen und Schulen), öffentlich zugängliche staatliche Gebäude, Information und Kommunikation, Fortbildung der Beschäftigten im staatlichen Bereich sowie Gesundheit. Hier wird der Freistaat selbst aktiv, rüstet z. B. eigene Gebäude um, gestaltet Websites barrierefrei und sensibilisiert seine Beschäftigten für die Belange der Barrierefreiheit; außerdem unterstützt er Maßnahmen z. B. auf kommunaler Ebene finanziell. Hier erfahren Sie mehr über das Programm „Bayern barrierefrei“.

Eine neutrale Erstberatung zu allen Fragen der Barrierefreiheit in sämtlichen Lebensbereichen leistet das Team der Beratungsstelle Barrierefreiheit an 18 Standorten bayernweit. Betrieben wird die Beratungsstelle von der Bayerischen Architektenkammer. Mit der Stiftung Pfennigparade besteht zu den Themen barrierefreie Information und Kommunikation im digitalen Raum sowie Leichte Sprache eine Kooperation. Die Beratungsstelle Barrierefreiheit wird vom Bayerischen Sozialministerium gefördert. Die Erstberatung ist daher kostenfrei.

Die Informationskampagne „Bayern barrierefrei“ begleitet die Aktivitäten und schafft Aufmerksamkeit. Sie soll die Menschen in Bayern über Barrierefreiheit informieren – und möglichst viele Akteure für den Abbau von Barrieren gewinnen! Diese Bewusstseinsbildung schreibt die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ausdrücklich als Ziel fest.