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Bayern barrierefrei

Barrierefrei vom Sportbad bis zum Sozialen Rathaus

Signet `Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!´ für vier Institutionen in Ingolstadt

Ingolstadt, 12. Dezember 2017

Ab heute weisen vier neue Signets `Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!´ in Ingolstadt auf starke Partner beim Abbau von Barrieren hin: „Mit dem Kinderwagen ins Soziale Rathaus, mit dem Rollstuhl selbständig ins Sportbad, mit Freunden mit und ohne Behinderung ins inklusive Café oder ins Bürgerhaus – in Ingolstadt kommen alle Einwohner immer mehr barrierefrei voran“, so Bayerns Sozialministerin Emilia Müller anlässlich der Übergabe der Signets `Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!´ an den Oberbürgermeister von Ingolstadt, Dr. Christian Lösel.

Die Signets, die der Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums, Ministerialdirektor Michael Höhenberger, heute gemeinsam mit Karin Seehofer übergab, stehen für einen konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit in Bayern. Sie gehen an

  • das Sportbad für Barrierefreiheit beim Zugang, in der Umkleide und der Dusche, zudem für einen Lifter, der das Schwimmbecken für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ohne Hilfe erreichbar macht,
  • das Café-Bistro Holler als inklusiver Treff mit unterfahrbaren Tischen, Türtastern und Induktionsanlage, die gemeinsame Veranstaltungen und Treffen von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglichen,
  • das Soziale Rathaus, das u. a. mit einem Onlinedolmetschersystem den Kontakt zu den gehörlosen Bewohnern der Stadt herstellt und ermöglicht, dass auch Eltern mit Kinderwagen alle Angebote erreichen können,
  • das Bürgerhaus `Neuer Kasten´, das zahlreiche Veranstaltungen für Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderungen im Programm hat, die nicht nur einen barrierefreien Zugang vorfinden, sondern auch behindertengerechte WCs.  

Oberbürgermeister Lösel erklärte, welche Bedeutung der Abbau von Barrieren für ihn und Ingolstadt hat: „Barrierefreiheit ist ein Thema, das jeden von uns früher oder später im Leben angeht. Denn nicht nur Menschen mit einer Behinderung brauchen einen Alltag ohne Hürden, sondern zum Beispiel auch Menschen, die im Alter nicht mehr so mobil sind. Wir sind stolz darauf, dass jetzt auch weitere öffentliche Einrichtungen in Ingolstadt das Signet `Bayern barrierefrei´ erhalten haben. Wir sehen dies als Bestätigung, dass die Anstrengungen, die wir in Ingolstadt in Sachen `Barrierefreiheit´ unternehmen, in die richtige Richtung gehen. Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und setzt Barrierefreiheit konsequent um. Es ist eine Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen – und auch in Zukunft sehr ernst nehmen werden.“ Karin Seehofer ergänzte: „Ich freue mich, dass Ingolstadt hier mit so guten Beispielen vorangeht und ich wünsche mir noch sehr viele Nachahmer, die sich ebenfalls für den Abbau von Barrieren engagieren!“

„Der Staat nimmt viel Geld in die Hand, um Barrieren abzubauen – allein in diesem und im nächsten Jahr beträgt das Investitionsvolumen 235 Millionen Euro. Aber wir brauchen auch Partner: aus den Kommunen, aus der Wirtschaft, von Interessenverbänden. Hier in Ingolstadt wird sichtbar, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann: einen weiteren großen Schritt hin zu einem barrierefreien Bayern!“, betonte die Ministerin. In Bayern weisen mittlerweile knapp 1.200 Signets auf Partner hin, die sich aktiv für den Abbau von Barrieren einsetzen.

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Gruppenbild: Präsentation der Signets.

Präsentieren die Signets „Bayern barrierefrei“ v. l. n. r.: Ingolstadts Behindertenbeauftragte Inge Braun, Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, Karin Seehofer, Ministerialdirektor Michael Höhenberger, Thorsten Litterscheid, Café Holler, Peter Ferstl, Bürgerhaus Ingolstadt, Thomas Hehl, Geschäftsführer Stadtwerke Freizeitanlagen (Sportbad), sowie Thomas Pfaller, Gebäudemangement Stadt Ingolstadt (Soziales Rathaus).

Bildnachweis: Rössle/Stadt Ingolstadt

Zum Herausgeber der Pressemitteilung:

Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Philipp Späth
Pressesprecher/Leiter Pressestelle
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