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Bayern barrierefrei

Beratungsstelle Barrierefreiheit

Wie gestalte ich meine Wohnung rollstuhlgerecht? Worauf müssen wir achten, wenn unsere neue Website barrierefrei sein soll? Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, z. B. barrierefreie Haltestellen: Was ist wichtig für Menschen mit Sinnesbehinderungen? – Antworten, Hintergrundinfos und Orientierung bietet die Beratungsstelle Barrierefreiheit. An mittlerweile 18 Standorten bayernweit steht sie offen für Privatleute genauso wie z. B. für Kommunen, Unternehmen und Fachleute.

Broschüre der Beratungsstelle Barrierefreiheit.

Wer steht hinter der Beratungsstelle Barrierefreiheit?

Die Bayerische Architektenkammer hat die Beratungsstelle Barrierefreiheit in den 1980er-Jahren eingerichtet. Zunächst konzentrierte sich das Beratungsangebot auf das Thema „Bauen und Wohnen“. Heute erstreckt es sich auf alle Lebensbereiche. Zum Thema Information und Kommunikation im digitalen Raum hat die Stiftung Pfennigparade mit ihren Fachexperten für barrierefreies Internet (selbst mit Behinderung) ihr Wissen eingebracht und die Expertinnen und Experten der Beratungsstelle entsprechend geschult. Nun können die Beraterinnen und Berater (Fachleute aus Architektur und Stadtplanung sowie Sozialpädagogik) umfassende Erstberatungen zu allen Fragen der Barrierefreiheit leisten – u. a. zu barrierefreien Internetauftritten, Leichter Sprache sowie der Informationsvermittlung im öffentlichen Raum und im öffentlichen Verkehr. Seit ihrer Gründung wird die Beratungsstelle vom Bayerischen Sozialministerium gefördert.

Verantwortlich für die Beratungsstelle sind Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, und Thomas Maria Lenzen, Geschäftsführer Architektur und Technik.

Zum Gespräch mit Thomas Lenzen

Was sind die Themen der Beratungsstelle?

Die Beratungsstelle Barrierefreiheit bietet kostenlose Erstberatung zur Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen.

Themen im Einzelnen u. a.:

  • Barrierefreies Bauen und Wohnen
  • Barrierefreie Information und Kommunikation im digitalen Raum; Leichte Sprache
  • Barrierefreiheit am Arbeitsplatz
  • Barrierefreiheit in Pflege- oder Bildungseinrichtungen
  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und im öffentlichen Nahverkehr
  • Barrierefreier Tourismus
  • Barrierefreiheit im Landschafts- und Freizeitraum
  • „Barrierefreie Gemeinde“ (Initialberatung für Kommunen)

Zusätzliche Angebote:

  • Beratung zu Möglichkeiten der finanziellen Förderung
  • Beratung zu sozialen Fragen (z. B. Pflegeunterstützung, Mobilität, Antragstellung zur Finanzierung)
  • Fachvorträge, Schulungen
  • Kooperation mit weiteren (nicht kommerziellen) Beratungsanbietern (z. B. kommunale Behindertenbeauftragte und Wohnberatungsstellen)
  • Mitwirken bei der Erstellung von DIN-Normen, Herausgabe von Planungshilfen
  • … und vieles mehr

Wer kann sich beraten lassen?

Die kostenfreie Erstberatung steht offen für alle, z. B. für

  • Privatleute, private Organisationen
    Menschen mit Behinderung und ältere Menschen sowie deren Angehörige.
    Jüngere Menschen, die barrierefrei bauen und gestalten wollen: weil sie den Komfort schätzen und/oder rechtzeitig ans Älterwerden denken.
    Private Bauherren, Genossenschaften, Mieterinnen und Mieter, Eigentümerinnen und Eigentümer …
  • Öffentliche Hand, kirchliche, gemeinnützige und öffentliche Träger
    Kommunen, Kirchengemeinden, (Pflege-)Einrichtungen, öffentliche Auftraggeber, Wohnungswirtschaft, Verwaltungen …
  • Fachleute
    Z. B. aus Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur, Stadtplanung, Ingenieurwesen, Handwerk, IT- und Kommunikationsberufen …

Wer sind die Beraterinnen und Berater?

Gruppenfoto: das Team der Beratungsstelle Barrierefreiheit.

Die Beratung leisten erfahrene und gut vernetzte Fachleute aus Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und (für Fragen zu Fördermöglichkeiten und sozialen Aspekten) der Sozialpädagogik.

Mit Unterstützung der Stiftung Pfennigparade hat sich das Team auch qualifiziert für die Erstberatung zur Barrierefreiheit im Feld der digitalen Information und Kommunikation. Schwerpunkte sind hier Barrierefreiheit im digitalen Raum und die Leichte Sprache.

Kostenlose Erstberatung: gut zu wissen!

Sie haben Fragen zur Beratung? Sie möchten einen Termin vereinbaren?

Ihre Ansprechpartnerinnen der Geschäftsstelle sind Marianne Bendl und Petra Seidl-Warnck, Dipl.-Ing. (FH) Architektin:

Telefon: (089) 139 880-80

E-Mail an Marianne Bendl schreiben

E-Mail an Petra Seidl-Warnck schreiben

Sie können auch die E-Mail oder das Kontaktformular der Beratungsstelle Barrierefreiheit nutzen.

Melden Sie sich bitte über die Geschäftsstelle für den gewünschten Termin in Ihrem Ort an. So können sich die Beraterinnen und Berater auf Ihr Thema vorbereiten und schon im ersten Gespräch ganz konkret auf Ihre Anfrage eingehen.

Vorhandene Unterlagen gerne vorab schicken

Sie haben Fragen zum barrierefreien Bauen? Falls vorhanden, können Sie Ihre Unterlagen, Pläne und Fotos mitbringen oder Ihrer Beraterin bzw. Ihrem Berater vorab als PDF schicken. Selbstverständlich werden alle Informationen und Daten vertraulich behandelt. Alle E-Mail-Adressen finden Sie in der Broschüre „barrierefrei“ der Beratungsstelle (PDF).

Von der Beratung bis zum Ortstermin

Die Expertinnen und Experten der Beratungsstelle Barrierefreiheit bieten Ihnen dann kostenlos

  • allgemeine Infos zur Barrierefreiheit
  • individuelle Erstberatung zu konkreten Projekten
  • Orientierung im Anbietermarkt: Wie finde ich z. B. geeignete Architekten/-innen/, Innarchitekten/-innen, Stadtplaner/-innen, Ingenieure/-innen, Handwerksbetriebe oder Web-Entwickler/-innen? Worauf muss ich bei der Auswahl achten?
  • Bei größeren Projekten können im Einzelfall auch einmal Ortstermine vereinbart werden – z. B. im Rathaus oder in der Schule, die barrierefrei gestaltet werden soll.

Zusammenarbeit mit regionalen Netzwerken

Sind vertiefende Leistungen oder eine weiterführende Betreuung nötig, arbeiten die Expertinnen und Experten der Beratungsstelle mit kompetenten Netzwerkpartnern zusammen und helfen bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner. Dies können z. B. Wohnberatungsstellen, Verbände oder Selbsthilfegruppen sein, die Wissen und Erfahrung zum jeweiligen Thema gesammelt haben und bei der Umsetzung von baulichen Maßnahmen unterstützen.

Neutrale und ganzheitliche Beratung

Eine entscheidende Qualität der Beratungsstelle Barrierefreiheit ist der Blick aufs Ganze. Die Beraterinnen und Berater bringen ein umfassendes Verständnis für alle Belange von Barrierefreiheit mit. Außerdem beraten sie streng neutral und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen.

Beratungsstelle Barrierefreiheit: einfach erklärt

Logo: Beratungsstelle Barrierefreiheit.

Barrierefreiheit? Kostenlose Erstberatung für alle!

Die Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer bietet Privatleuten, Unternehmen, Kommunen und Fachleuten (z. B. aus Architektur und Handwerk oder aus IT-Berufen) eine kostenlose Erstberatung zu allen Fragen rund um die Barrierefreiheit.

Bayernweit telefonisch und persönlich vor Ort

Die Beratungsstelle Barrierefreiheit bietet telefonische und schriftliche Beratung sowie feste Termine für persönliche Gespräche an 18 Standorten in Bayern an. Nutzen Sie zur Terminvereinbarung das hilfreiche Kontaktformular!

Regionale Netzwerke für Barrierefreiheit

Vor Ort sind die Beratungsstellen sehr gut vernetzt, z. B. mit Kommunen, Wohnberatungsstellen, Verbänden, Vereinen oder Selbsthilfeorganisationen.

So können sich die Beraterinnen und Berater mit anderen Fachleuten und mit Betroffenen aus der Region austauschen und in ihrer Beratungsarbeit bei Bedarf weitere Expertinnen und Experten hinzuziehen oder bei der Suche nach weiteren Ansprechpartnern unterstützen.

Absolut neutrale Beratung

Die Expertinnen und Experten der Beratungsstelle Barrierefreiheit bieten Information, Erstberatung und Orientierung. Bei Bedarf und bei größeren Projekten können auch Ortstermine vereinbart werden. Ist eine vertiefende Beratung nötig, arbeitet die Beratungsstelle mit lokalen Partnern im Netzwerk zusammen und unterstützt bei der Suche nach weiterführenden Ansprechpartnern.

Die Beraterinnen und Berater können allgemeine Empfehlungen zu („Wie finde und erkenne ich einen guten Anbieter?“) geeigneten Anbietern in der Region geben. Doch sie dürfen keinesfalls einzelne kommerzielle Anbieter empfehlen. Sie beraten absolut neutral.

Beratung für Laien und für Fachleute

Hat sich z. B. ein Bauherr für ein Architekturbüro entschieden, ein Mieter für einen Handwerksbetrieb oder der Betreiber einer Website für einen IT-Dienstleister, so können auch diese Fachleute wieder das Angebot der Beratungsstelle Barrierefreiheit nutzen. Auch für sie ist die Erstberatung – dann oftmals über das richtige Ausführungsdetail – kostenlos.

Gefördert vom Bayerischen Sozialministerium

Das Bayerische Sozialministerium fördert die Arbeit der Beratungsstelle Barrierefreiheit.

Alle Infos und Termine: die Broschüre „barrierefrei“ der Beratungsstelle

Titelseite der Broschüre der Beratungsstelle Barrierefreiheit.

In der Broschüre der Beratungsstelle Barrierefreiheit finden Sie

  • Kurzinfos zur Beratungsstelle
  • Profile der Beraterinnen und Berater
  • alle Beratungsorte (mit Hinweisen zur Erreichbarkeit)
  • alle Beratungstermine 2017
  • Infos zu allen Beratungsthemen
Broschüre „barrierefrei“ der Beratungsstelle Barrierefreiheit (PDF) kostenlos herunterladen oder bestellen