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Bayern barrierefrei

Barrierefrei auf Papst Benedikts Spuren

Signet „Bayern barrierefrei“ für den Bahnhof Marktl

Gruppenbild: Übergabe des Signets „Bayern barrierefrei“.

Marktl am Inn, Oktober 2020

Großer Bahnhof im Papst-Benedikt-Geburtsort: In Anwesenheit von Bayerns Bau- und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer ist im Oktober 2020 der in nur rund drei Monaten Bauzeit barrierefrei ausgebaute Bahnhof Marktl eingeweiht worden.

Anstelle der bisherigen beiden niedrigen Bahnsteige an den Gleisen 1 und 2 hat die DB-Tochter Südostbayernbahn einen 55 Zentimeter hohen Mittelbahnsteig errichtet, der über einen Reisendenüberweg für alle barrierefrei erreichbar ist. Zur neuen Bahnsteigausstattung gehören daneben auch zwei Wetterschutzanlagen, ein Fahrkartenautomat, ein Dynamischer Schriftanzeiger mit Laufschrift und Lautsprecher zur Fahrgastinformation sowie ein taktiles Blindenleitsystem. Die Gesamtkosten, wovon der Freistaat freiwillig die Planungskosten in Höhe von 180.000 Euro übernommen hat, betragen rund 2,5 Millionen Euro.

Sobald mit der Neuausschreibung der Zugverkehre ab Ende 2024 alle Züge auf der Strecke zwischen Mühldorf und Simbach die zum Bahnsteig in Marktl passende Einstiegshöhe haben, wird es für Bahnreisende in Marktl eine komplette barrierefreie Reisekette geben.

Anlässlich der Einweihung des umgebauten Bahnhofs übergab Bau- und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (Mitte) das Signet „Bayern barrierefrei“. Das Foto zeigt die Ministerin gemeinsam mit (von links): Geschäftsleiter Südostbayernbahn Matthias Krause, Konzernbevollmächtigter Deutsche Bahn für Freistaat Bayern Klaus-Dieter Josel, Geschäftsleiter Südostbayernbahn Christian Kubasch, Erster Bürgermeister Marktl am Inn Benedikt Dittmann, Parlamentarischer Staatssekretär und Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer sowie Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber.

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