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Bayern barrierefrei

Erste Auszeichnung für barrierefreien Bahnhof

Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck überreicht Signet bei Einweihung des modernisierten Bahnhofs Traunstein

München, 13. Juli 2017

Barrierefreie Bahnstationen sind für die Bayerische Staatsregierung ein wichtiges Anliegen. Ein Signet mit der Aufschrift „Bayern barrierefrei – Gefördert durch den Freistaat Bayern.“ soll deshalb ab nun jeden Bahnhof in Bayern zieren, der finanzielle Unterstützung durch die Staatsregierung für den barrierefreien Ausbau erhalten hat. Der heute eingeweihte Bahnhof in Traunstein ist die erste Station, die solch eine Plakette bekommt. „Der Freistaat flankiert mit großem freiwilligem finanziellem Engagement den Umbau der Bahnhöfe in Bayern durch die Deutsche Bahn. Bis 2021 wollen wir, dass allein im Schienenpersonennahverkehr in Bayern weitere 300.000 Fahrgäste barrierefrei im Bahnland Bayern ein- und aussteigen können und damit über 82 Prozent aller Nahverkehrsreisenden davon profitieren“, so Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck heute in Traunstein.

Der Traunsteiner Bahnhof ist in zwei Baustufen seit Anfang des Jahrzehnts barrierefrei umgebaut worden, die zweite Baustufe begann 2016. Der Gesamtausbau umfasste Investitionen in Höhe von rund 25 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern steuerte hierzu 1,4 Millionen Euro aus Landesmitteln und 5 Millionen Euro aus der Länderquote Bayern – das sind Bundesmittel zum Ausbau der SPNV-Infrastruktur im Freistaat – bei. Vom barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Traunstein profitieren vor Ort im Schnitt 5.000 Ein- und Aussteiger pro Tag. „Dadurch, dass wir mit Traunstein einen weiteren Knotenbahnhof barrierefrei machen konnten, profitieren gerade auch die Fahrgäste in den Zügen, die von allen Richtungen aus nach Traunstein zulaufen. So ist nunmehr auch eine barrierefreie Anreise von München ins Biathlonmekka Ruhpolding möglich“, so Eck weiter.

Der Ausbau sei nicht nur ein großes Plus für Fahrgäste mit schwerem Gepäck, mit Kinderwagen, Rollator, Rollstuhl oder Sehbehinderung. Vom Engagement des Freistaats beim Ausbau profitiere auch die Bauwirtschaft. Eck: „Das ist auch ein kräftiges Konjunkturprogramm für unsere Bauleute, denn beim barrierefreien Stationsumbau wird hier in den nächsten fünf Jahren landesweit über 500 Millionen Euro investiert.“

Für die Region hatte Eck weitere Erfolgsmeldungen im Gepäck. „Erst im letzten Monat ging ein weiterer Teil der ABS 38 von Mühldorf a. Inn Richtung Landkreis Traunstein in Be­trieb. Zudem wird Ende des Jahres das dritte Gleis zwischen Freilassing und Salzburg in Betrieb genommen. Und auch die Bahnstationen in Waging und Eisenärzt werden unter Einsatz von Freistaatsmitteln in den beiden nächsten Jahren barrierefrei ausgebaut“, sagte Eck abschließend.

Gruppenbild: Übergabe des Signets „Bayern barrierefrei“.

Bei der Einweihung des modernisierten Bahnhofs in Traunstein überreichte Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck (rechts) das Signet an Helmut Zöpfel, Leiter Bahnhofsmanagement Rosenheim DB Station&Service AG (3. v. r.). Mit dabei (v. l. n. r.): Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister a. D. und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Deutschen Bundestag, Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel, Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, und Claudia Horn, Leiterin der Abteilung Landverkehr im Bundesverkehrsministerium.

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG

Zum Herausgeber der Pressemitteilung:

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für Bau und Verkehr
Pressesprecher: Oliver Platzer
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