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Bayern barrierefrei

Staatssekretär übergab Signet „Bayern barrierefrei“ an Klinikdirektor

Auszeichnung für jahrelanges Engagement, Klinikgebäude barrierefrei zu gestalten

Erlangen, 13. Dezember 2017

Von Behindertenparkplätzen über automatische Türöffner bis hin zur barrierefreien gynäkologischen Ambulanz – die Frauenklinik (Direktor: Prof. Dr. Matthias Beckmann) des Universitätsklinikums Erlangen hat sich dem Abbau von Barrieren verschrieben. Deshalb erhielt die Klinik heute aus den Händen des bayerischen Sozialstaatssekretärs Johannes Hintersberger das Signet „Bayern barrierefrei“. Das Signet ist Bestandteil des gleichnamigen Programms der Bayerischen Staatsregierung und soll ein Zeichen der Würdigung für all diejenigen sein, die in Bayern Barrieren abbauen.

Das Signet, das Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger heute im Hörsaal der Frauenklinik übergab, steht für einen konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit in Bayern. Hintersberger erklärte: „Ärzte und Pflegekräfte haben zusammen Barrieren in der Frauenklinik abgebaut. Sie wollen, dass alle Menschen – mit und ohne Behinderung – ohne Probleme in die Klinik kommen und sie wollen, dass auch Patientinnen mit Behinderungen überall optimal behandelt werden.“ Mittlerweile würden knapp 1.200 Signets auf Partner hinweisen, die sich aktiv für den Abbau von Barrieren einsetzen. „Der Staat nimmt viel Geld in die Hand, um Barrieren abzubauen – allein in diesem und im nächsten Jahr beträgt das Investitionsvolumen 235 Millionen Euro. Aber wir brauchen auch Partner: aus dem Gesundheitswesen, den Kommunen, aus der Wirtschaft, von Interessenverbänden. Hier in der Erlanger Frauenklinik wird sichtbar, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann: einen weiteren großen Schritt hin zu einem barrierefreien Bayern“, betonte der Sozialstaatssekretär.

Klinikdirektor Prof. Beckmann freute sich über die Auszeichnung und sagte: „Der Abbau von Barrieren bedeutet für mich ganz einfach `Freiheit´. Und diese Freiheit sollen alle Patientinnen und Besucherinnen und Besucher haben, die in unsere Frauenklinik kommen.“ Das Signet sei aber vor allem auch Auftrag und Ansporn, weiterhin die Barrierefreiheit in den einzelnen Gebäuden unseres Uni-Klinikums im Blick zu haben. An der Feierstunde nahmen unter anderem auch die Leiterin des Kulturamtes Erlangen, Anne Reimann, die Vorsitzende des Seniorenbeirats und ehrenamtliche Stadträtin, Anette Christian, sowie Dinah Radtke vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZSL) e. V. teil.

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Barrierefrei zur Früherkennung

Gruppenbild: Präsentation des Signets „Bayern barrierefrei“.

Freuen sich über die Auszeichnung der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ (v. l. n. r.): Anette Christian, Vorsitzende des Seniorenbeirats Erlangen und ehrenamtliche Stadträtin, Dr. Carsten Klein, Oberarzt der Palliativmedizinischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen, Dr. Janina Hackl, Oberärztin der Frauenklinik des Uni-Klinikums Erlangen, Johannes Hintersberger, bayerischer Sozialstaatssekretär, Dinah Radtke vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZSL) e. V., Helga Bieberstein, Pflegedienstleitung, sowie Prof. Dr. Matthias Beckmann, Direktor der Frauenklinik des Uni-Klinikums Erlangen.

Bildnachweis: Uni-Klinikum Erlangen

Zum Herausgeber der Pressemitteilung:

Universitätsklinikum Erlangen
Johannes Eissing
Pressesprecher
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